Rival Knights

Rival Knights

Ein echter Turnierritter werden

Im Mittelalter gab es noch keine Handyspiele, um sich die Zeit zu vertreiben. Dafür trugen knackige Ritter Turniere aus und versuchten im vollen Lauf, den Gegner aus dem Sattel zu befördern. Genau darum geht es in Rival Knights. Ganze Beschreibung lesen

Vorteile

  • neues Spielkonzept
  • Online-Events
  • erstaunlich gut gemachte Mittelalter-Präsentation

Nachteile

  • Repetitives Gameplay

Gut
7

Im Mittelalter gab es noch keine Handyspiele, um sich die Zeit zu vertreiben. Dafür trugen knackige Ritter Turniere aus und versuchten im vollen Lauf, den Gegner aus dem Sattel zu befördern. Genau darum geht es in Rival Knights.

Ritterturniere auf dem Handy

Das Ziel von Rival Knights ist so brutal einfach wie die Sache selbst, nämlich den Gegner vom Pferd stoßen. Das Spiel enthält eine Einzelspieler-Kampagne sowie Online-Events. Im Einzelspieler-Modus tritt man gegen die verschiedenen Gegner an und kämpft sich langsam in der Liga hoch, wobei man auch den ein oder anderen edlen Ritter vom Pferd holt.

Bei den Online-Events trifft man auf Spieler aus der ganzen Welt. Dadurch kann man Preise wie Gegenstände und Zahlungsmittel gewinnen und der eigene Namen erscheint auf der Rangliste. Interessant an Rival Knights ist das mögliche Anheuern von Clanmitgliedern unter den Facebook-Freunden oder anderen Spielern. Durch die Gewinne des Clans kann man auch selbst im Spiel weiterkommen.

Hinsichtlich der Zahlungsmittel muss man für jeden Wettkampf ein Siegel zahlen. Hierbei gibt es für den Online- oder Enizelspieler-Modus verschiedene dieser Siegel. Man kann diese zwar ziemlich einfach gewinnen, wenn man allerdings keine mehr hat, ist der Frust sehr groß.

In einem Rittershop kann man sich eine Ritterrüstung, Lanzen und Pferde anschaffen, die man im Laufe des Spiels mit Münzen aufstocken kann. Dadurch spielt man gern weiter, auch wenn sich das Spiel manchmal sehr wiederholt und etwas langweilig wird.

Pferde-Gameplay

Hinsichtlich des Gameplays muss man bei Rival Knights drei Dinge beachten. Steht das eigene Pferd an der Startlinie, beginnt der Countdown - drei, zwei, eins - und bei Go muss man so schnell wie möglich auf das Display tippen. Dann muss man weiter beschleunigen. Dazu tippt man erneut auf das Display, sobald der Tempoanzeiger im grünen Bereich liegt.

Nach mehreren Malen ist man auf gleicher Höhe mit dem entgegenkommenden Rivalen. Nun ist es Zeit für die Lanze. Diese zieht man durch Streifen über das Display Tippen auf das Ziel, das schrumpft, sobald man sich nähert. Das ist auch der schwierigste Teil des Kampfes bei Rival Knights. Wer hier sein Ziel verfehlt, wird ziemlich sicher ganz schnell selbst aus dem Sattel gehoben.

Zum Üben dieser Spieltechniken vor dem eigentlichen Turnier gibt es bei Rival Knights daher auch ein Trainingslevel. Man kann allerdings keinen Durchlauf wiederholen, wenn er schiefgelaufen ist. Das ist wirklich schade, so braucht man nämlich ein paar Runden und verschwendet kostbare Siegel dabei. Die Trainingsrunden kann man später freischalten.

Fit für einen König

Rival Knights bietet ansprechende Grafik und man fühlt man sich wirklich ins Mittelalter zurückversetzt. Die 3D-Ritter und Pferde sehen realistisch aus und bewegen sich auch so. Die Zeitlupeneffekte beim Fallen eines Ritters sind sogar manchmal atemberaubend. Auch die Hintergründe sind aufwendig gearbeitet, wechselt doch zum Beispiel das Wetter zwischen den einzelnen Turnieren.

Die Soundeffekte sind sehr lebensnah und die Harfenmusik auf der Menüseite rundet das mittelalterliche Feeling gekonnt ab.

Fazit: Ritterlich genug, um es auszuprobieren

Turniere sind ein repetitiver Sport. Gameloft hat zwar versucht, diesen mit Upgrades, Online-Modi und Boostern ein bisschen aufzupeppen, meiner Meinung nach ist und bleibt das Spiel aber einfach zu monoton.

Aufgrund der außergewöhnlich ansprechenden Präsentation ist Rival Knights allerdings einen Versuch wert, wenn man noch an einem Turnier teilgenommen hat. Und wer hat das schon?

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